Claude Martine

Der Künstler Claude Martine ( Stanislav Zvolsky) wurde 1975 als Sohn der bekannten Künstlerin, Ewgenija Swolskaja, geboren. Angeregt durch das bildnerische Schaffen seiner Mutter findet er schon in früher Kindheit und Jugend zur Malerei. Er studiert mit großem Erfolg an der Kunstakademie in Simferopol.

Viele Ausstellungen, unter anderem in Russland, Österreich und Deutschland verdeutlichen den großen Zuspruch, den Stanislav Swolski mit seinen Werken erzielt. Wie auch bei Stanislav Swolskis Mutter, ist das zentrale Thema seiner Kunst, die heitere Natur. Ihn zieht es hinaus auf Wiesen und Felder, um die augenblicklichen Eindrücke der Natur, den Genuß von Licht, Luft und Bewegung einzufangen. Wie schon die Impressionisten Frankreichs und Russlands Realisten des ausklingenden 19. Jahrhunderts, möchte er das natürliche Licht in seinen ausdrucksstarken Landschaftsmalereien, möglichst naturgetreu darstellen. Eine Voraussetzung dafür ist die genaue Kenntnis der Farbenlehre und dahinter steht ein unablässiges Experimentieren im Suchen nach der natürlichsten Wiedergabe der Ansichten, die das Auge des Künstlers wahrnimmt.

Grün, Orange und Violett, Farben auf der Basis eines Warm- Kalt- Kontrastes, und zugleich Farben des Regenbogens, in welche sich das Sonnenlicht zerlegt, werden von Stanislav Swolski besonders bevorzugt. Diese geben seiner Malerei die lichtdurchflutete, natürliche Atmosphäre. Die meist hellen, reinen Farben werden in dickem Farbauftrag, mit kraftvollem Pinselstrich auf die Leinwand gebannt. Der Pinsel scheint nie still zu stehen. Er breitet sich in alle Richtungen aus und sorgt auf diese Weise, für eine nie enden wollende Bewegung in einem schwungvollen Rhythmus. Erst im Auge des Betrachters ergeben sich die typisch optisch sich mischenden Farbtupfen. Der frische Eindruck, des sich im jeden Moment wechselnden Motivs, wird in skizzenhaft angedeuteter Handschrift fixiert, ohne ausgeprägte Zeichnung und Detailierung.

Stanislav Swolskis Ziel ist der ganzheitliche optische Reiz auf der Grundlage der wechselnden Farbwirkungen. Dem Betrachter fallen seine farblich harmonischen Gemälde sofort ins Auge. Weite gelbe Kornfelder mit Mohnblumenrot durchwirkten Farbtupfern, sich weit ausbreitende Obstbaumhaine, angrenzend an ferne, violett schimmernde Berge. Oder auch sich mit den Köpfen dem Licht entgegen reckende Sonnenblumen, die sich zu weiten wogenden Feldern ergießen.

Immer steht der Lichteindruck im Mittelpunkt, der sogar das entstehende Schattenspiel farbig erscheinen lässt. Durch die lebhafte intensive Art der Abbildung und dem harmonischen Zusammenklang der Farben zu einer warmen und heiteren Melodie, werden Stanislav Zwolskis Bilder zu einem visuellen Naturerlebnis, welches sich der Künstler mit dem Betrachter teilt. Durch viele Studienreisen entdeckte er seine Liebe zu Südfrankreich und Italien. Hier bekam er neue Eindrücke und widmete sich der Schönheit dieser „paradiesischen" Orte. Er begann zu malen und so wurde sein Pseudonym „Claude Martine" geboren.

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